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XBezahldienste: Einstellungen in der Antragskonfiguration

Ist für eine Behördliche Leistung eine Bezahlung vorgesehen, so sollte ein Bezahlservice im Verfahren konfiguriert werden. Die XBezahldienste bieten eine Möglichkeit, erfordern aber meist die Angabe einiger Zugangsdaten und eines Steuersatzes.

Auswahl des Bezahlverfahrens

Mit einem Klick auf den Link auswählen in der Sektion Bezahlverfahren öffnet sich der Dialog, in dem der gewünschte Bezahl-Service selektiert werden kann. Es kann darüber hinaus eine Policy ausgewählt werden und definiert werden, ob der Behörde eine Quittungskopie übermittelt wird.

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Mögliche Policy:

  1. inaktiv: Es ist keine Bezahlung vorgesehen und der Antrag kann ohne Bezahlung versendet werden.

  2. optional: Es ist eine Bezahlung vorgesehen, der Antragsteller hat jedoch die Wahl, den Antrag über einen Weg seiner Wahl nach dem Versenden zu bezahlen oder den Bezahlservice der Behörde zu verwenden.

  3. verpflichtend: Es ist eine Bezahlung vorgesehen und der Antrag kann nur nach erfolgter Bezahlung über den Bezahlservice der Behörde versendet werdet.

  4. nachgelagert: Es ist eine Bezahlung vorgesehen, jedoch steht der Betrag erst nach erbrachter Leistung fest, daher wird die Behörde anschließend eine Nachricht mit einer Rechnung senden.

Die Einstellung der Policy auf optional stellt keine Befreiung von der Verpflichtung zur Bezahlung dar, es räumt nur die Möglichkeit ein, später, mit der eigenen Banking-Software zu bezahlen.

Bezahlverfahren konfigurieren

Mit einem Klick auf den Link konfigurieren in der Sektion Bezahlverfahren einer Verfahrenskonfiguration öffnet sich der Dialog zur Eingabe der Parameter für den Bezahlservice.

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Für einen erfolgreichen Bezahlvorgang müssen die folgenden Parameter eingegeben werden.

Parameter

Bedeutung

Client-Id

Für die Authentifizierung gegenüber XBezahldienste.
Bei der Implementierung von XBezahldienste durch pmPayment wird das im Backend von pmPament auf dem Reiter “Autorisierungen” eingestellt. Wird nicht benötigt, wenn die Authentifizierung über ein Client-Zertifikat erfolgt.

Client-Secret

Für die Authentifizierung gegenüber XBezahldienste.
Bei der Implementierung von XBezahldienste durch pmPayment wird das im Backend von pmPament auf dem Reiter “Autorisierungen” eingestellt.

Wird nicht benötigt, wenn die Authentifizierung über ein Client-Zertifikat erfolgt.

OriginatorId

Bei der Implementierung von XBezahldienste durch pmPayment entspricht die OriginatorId dem im Backend von pmPayment angelegten 'Verfahren' (bei der pmPayment-Konfiguration in EFAST auch “Vorgang” genannt).

EndPointId

Bei der Implementierung von XBezahldienste durch pmPayment entspricht die EndPointId im Backend von pmPayment dem 'Amtlichen Gemeindeschlüssel' aus den Stammdaten.

Verwendungszweck

Der Verwendungszweck lässt aufgrund der Formatvorgabe von XBezahldienste derzeit nur der Platzhalter ${az} zu.
Bei den anderen Platzhaltern kann nicht ausgeschlossen werden, dass beim Ersetzen zur Laufzeit nicht zugelassene Zeichen eingefügt werden.

Client-Zertifikat

Das Client-Zertifikat zur Authentifizierung an der XBezahldienste-API. Wird nicht benötigt, wenn die Authentifizierung über Client-Id und Client-Secret erfolgt. Das Zertifikat muss als PKCS-Container (Format .P12) hochgeladen werden.

Passwort Client-Zertifikat

Das Passwort des verwendeten Client-Zertifikats

Mapping für den XBezahldienste-Requestor konfigurieren

Mapping Regeln hinzufügen

Wenn aus dem Onlinedienst zusätzliche Informationen wie z.B. personenbezogene Daten, Anschrift etc. an XBezahldienste übergeben werden soll, muss ein entsprechendes Mapping vorgenommen werden. Hierzu wird unter Aktion der Button hinzufügen angeklickt.

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Auf der darauffolgenden Seite muss die Quelle aus dem Onlinedienst und das Ziel im XBezahldienste-Requestor ausgewählt werden.

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Um nun ein Feld aus dem Onlinedienst auszuwählen, empfiehlt es sich die Funktion Formular auswählen um eine Variable einzufügen zu nutzen. Nach dem Anklicken werden alle Felder des Onlinedienstes angezeigt und können durch erneutes Anklicken ausgewählt werden.

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Im gezeigten Beispiel wurde der Vorname der belehrenden Person ausgewählt. Diese Quelle wird jetzt auf das Ziel firstName gemappt, indem das Ziel im entsprechenden Feld eingetragen wird. Alle möglichen Ziele sind unter der Eingabemaske aufgelistet.

Priorität festlegen

Nachdem alle Mapping hinterlegt und gespeichert wurden kann die Priorität der Mapping Regeln angepasst werden. Die Mapping Regel auf der Zahl 1 hat dabei die höchste Priorität. Die Priorisierung dient dazu festzulegen, wie mit doppelten Mappings umgegangen werden soll. Sollten für ein Ziel mehrere Quellen existieren, wird immer das mit der höchsten Priorität übermittelt.

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Das Ziel address.country ist im Requestor ein Pflichtfeld, in vielen Onlinediensten jedoch nicht. Daher empfiehlt es sich ein zusätzliches Mapping mit der Quelle DE anzulegen. Hierdurch wird sichergestellt, dass der Bezahlvorgang auch bei fehlender Auswahl des Landes gestartet werden kann, indem DE übergeben wird.

Ländercode- und Gender-Code-Mapping anpassen

Es besteht die Möglichkeit, das Ländercode- und Gender-Code-Mapping anzupassen, wenn andere Codes übermittelt werden sollen. Hierzu lädt man das entsprechende Mapping über Anklicken von Standard-Mapping als Vorlage herunterladen herunter, bearbeitet die Excel-Datei entsprechend und lädt diese anschließen mit Mapping-Datei hochladen wieder hoch.

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PaymentArtikel konfigurieren

XBezahldienste setzt voraus, dass bei jedem Artikel die Steuer ausgewiesen wird. Wenn als Bezahlverfahren ein XBezahldienste-Service ausgewählt wurde, muss daher bei jedem Artikel der entsprechende Steuersatz angegeben sein.

Bei Online-Diensten, die durch die FJD erstellt wurden, sind in der Regel die entsprechenden Artikel im Antrag bereits mit Preisen hinterlegt, sodass ggf. nur der Steuersatz ergänzt werden muss oder bei Bedarf der Preis angepasst werden kann.

Sollte bei der Anzahl eines Artikels keine Zahl, sondern eine Variable, wie beispielsweise ${G03002803.F99000144}, stehen, so darf diese nicht geändert werden.

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